Potenziale eines geklebten Brennstoffzellenstacks aus biobasierten Materialien – Teil 1
Autoren: Dipl.-Chem. Elisabeth Stammen, Dipl.-Ing. Dennis Weiser, Dipl.-Ing. Sebastian Brokamp, Prof. Dr.-Ing. Prof. h. c. Klaus Dilger
Eine Niedertemperatur-Polymerelektrolytmembran-Brennstoffzelle (NT-PEM-BZ) eignet sich ideal für den stationären und mobilen Einsatz. Gründe dafür sind ihre niedrigen Betriebstemperaturen und ihre Vorteile im diskontinuierlichen Betrieb. Um das Nachhaltigkeitspotenzial weiter zu erhöhen, wurden mehrere Projekte durchgeführt. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, einen möglichst geringen Anteil petrochemischer Rohstoffe zu verwenden. Die Projekte erfolgten im Rahmen der Ausschreibung „Leittechnologien für die Energiewende“ über die Industrielle Gemeinschaftsforschung. Ziel war es, nachhaltige Materialien für einzelne Komponenten der compoundbasierten NT-PEM-BZ zu entwickeln und in vollständig geklebten Brennstoffzellen einzusetzen. Teil 1 dieses Beitrags befasst sich mit der Klebstoffentwicklung auf Substrat- und Couponebene. Der später erscheinende Teil 2 behandelt den Transfer in die Brennstoffzelle sowie die Nachhaltigkeitsbetrachtung.
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