Untersuchung von Kleb- und Schweißverbindungen an Thermoplastrohren zur Charakterisierung der Verbundfestigkeit und der Permeationseigenschaften
Fachbeiträge
Autoren:
M. Sc. Jonathan Alms,
Prof. Dr.-Ing. Volker Trappe,
Prof. Dr.-Ing. Uwe Reisgen,
Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann,
Prof. Dr. rer. nat. Rainer Dahlmann,
Dr. Kai Fischer,
M. Sc. Ngoc Tam Thi Nguyen,
Dr.-Ing. Alexander Schiebahn,
M. Sc. Petar Peric,
M. Sc. Patricia Fatherazi,
M. Sc. Andreas Otto Mielke
Um den zukünftigen Energiebedarf effizient decken zu können, spielt Wasserstoff eine elementare Rolle. In diesem Kontext können Kunststoffrohrleitungen aufgrund ihrer hohen Wirtschaftlichkeit im Vergleich zur Edelstahlperipherie ein hohes Potenzial entfalten, sofern ihre Permeationseigenschaften sowie die Verbundfestigkeit den anwendungsspezifischen Anforderungen genügen. In dieser Veröffentlichung werden Fügeprozesse, wie das Heizelementmuffen (HM)-Schweißen und Kleben, für unverstärkte thermoplastische Rohrleitungssysteme, einerseits mechanisch, andererseits hinsichtlich ihrer Permeationseigenschaften untersucht. Dabei konnte für die HM-geschweißten Rohre
ein Versagen außerhalb der Fügestelle im Grundwerkstoff erreicht werden. Bei den geklebten Rohren kam es aufgrund von Abweichungen im Fügeprozess zu unterschiedlichem Bruchverhalten. Jedoch erreichten die geklebten Verbunde geringere Werte in der O2-Permeation.
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